Buchhaltungs-Gigant Thornton wettet auf seine unternehmensgerichtete Blockchain-Plattform

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Der Buchhaltungsgigant Grant Thornton hat eine auf einer Blockkette basierende Plattform namens inter.x zur Verwaltung von Transaktionen zwischen Unternehmen herausgebracht. Dies geht aus einem Bericht von Accounting TODAY, 14. Mai 2020, hervor.

Blockchain-Tool zur Verwaltung von Transaktionen zwischen Unternehmen

In dem Bestreben, die Vorteile der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) zum Vorteil von Unternehmenstransaktionen zu nutzen, hat das große Wirtschaftsprüfungsunternehmen Grant Thornton die Einführung seiner DLT-fähigen Software inter.x angekündigt.

Nach Quellen, die der Sache nahe stehen, hat die Firma inter.x bereits innerhalb des Unternehmens implementiert, um Transaktionen zu beschleunigen und zu rationalisieren. Die Plattform Bitcoin Code steht den Kunden jedoch auch zur Verwaltung von Geschäften zwischen Finanzinstituten eines Unternehmens zur Verfügung, die in der Regel 30 bis 40 Prozent der Weltwirtschaft ausmachen.

Insbesondere bietet inter.x ein Echtzeit-Datenanalyse-Dashboard zur Überwachung von Transaktionen zwischen Unternehmen, einschließlich der Einhaltung von Verrechnungspreisen und des Finanzmanagements.

Laut Jamie Fowler, Chief Transformation Officer, Grant Thornton, nähert sich das Unternehmen der Blockchain-Technologie auf eine Art und Weise, die ihm dabei hilft, Probleme von Geschäftskunden in der heutigen dynamischen Welt zu erkennen und zu lösen. sagte Fowler:

„Das geschäftliche Problem hier hatte mit Transaktionen zwischen Unternehmen zu tun, insbesondere für unsere multinationalen Kunden“, sagte sie. „Sie hatten Schwierigkeiten, sicherzustellen, dass beide Seiten der konzerninternen Transaktionen übereinstimmten, dass sie ordnungsgemäß abgerechnet wurden und dass sie sich sicher fühlen konnten, dass sie gut waren.

Hinzufügen:

„Wir stellen fest, dass viele unserer Kunden kein zusätzliches Personal haben, um sicherzustellen, dass diese Transaktionen ordnungsgemäß durch ihre ERP-Systeme fließen und korrekt sind.

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Wie funktioniert das?

Die inter.x-Lösung lässt sich leicht in die IT-Infrastruktur eines Unternehmens integrieren. Dem Bericht zufolge integriert sich inter.x in die ERP-Systeme eines Unternehmens, aggregiert Daten und erstellt dann einen End-to-End-Workflow, der sich wie eine einzige Transaktion verhält. Dieser Mechanismus ermöglicht es Unternehmen, sofortige Entscheidungen zu identifizieren und zu treffen, anstatt auf einen monatlichen oder jährlichen Abrechnungszyklus zu warten.

Aufgrund der Tatsache, dass inter.x auf einer Blockkette aufbaut, ermöglicht es den Anwendern außerdem, unternehmensinterne Transaktionen mit einem unveränderlichen Prüfpfad zu verfolgen und abzurechnen. Dies bedeutet im Wesentlichen, dass der digitale Fußabdruck der Transaktionen über die Zeit bestehen bleibt.

In diesem Zusammenhang hat die australische Niederlassung des rivalisierenden Wirtschaftsprüfungsunternehmens EY Australia kürzlich eine Blockchain-Lösung vorgestellt, um die Vorteile der Technologie auch KMUs zugänglich zu machen.